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Mitte des 13. Jahrhunderts beibehalten.
Die romanische Kunst ist überall in Europa sowie in Westasien und
Nordafrika nachzuweisen. Typisch für die romanische Baukunst sind
Rundbögen, dicke, festungsartige Mauern (besonders im Westwerk) mit
kleinen Fenstern sowie Würfelkapitelle auf den Säulen. In
frühromanischer Zeit finden sich flache Kassettendecken, später dann
Kreuzgratgewölbe. Der romanische Kirchenbau wird bestimmt durch die
Einführung der Überwölbung großer Raumweiten. Die Skulpturen und
Malereien zeigen oftmals drastische Motive.
Der Romanik voraus gingen die vorromanischen Epochen der merowingischen,
karolingischen und ottonischen Kunst, deren Baudenkmäler noch
gedrungener und archaischer als die der Romanik sind, sich in ihren
Elementen jedoch sehr ähneln. Es sind jedoch nur sehr wenige Bauwerke
aus diesen frühen Zeiten auf uns gekommen, so dass generelle Aussagen
nur unter Vorbehalt möglich sind; eine Ausnahme bildet beispielsweise
das Aachener Münster. Der Übergang von der Vorromanik zur Romanik wird
für Frankreich um 1000, für Deutschland um 1020/30 (Hildesheimer
Michaeliskirche ab 1010, Dom zu Speyer ab 1025, Klosterkirche Limburg
a.d. Haardt ab 1025) angesetzt. In Polen hingegen mit der Krönung von
Kasimir I. dem Erneuerer im Jahre 1038.
Die Romanik in Deutschland lässt sich in Früh-, Hoch- und Spätromanik
einteilen.
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